Der junge Konzertpianist und Komponist Boris Feiner, 1981 in der Ukraine geboren, in Israel aufgewachsen und jetzt in Deutschland lebend, begann seine Studien an der Musikakademie Kiew in einem speziellen Programm für musikalisch hochbegabte Jugendliche. Wegen der radioaktiven Verseuchung seiner Heimat durch die Tschernobyl-Katastrophe emigrierte er mit seiner Familie nach Israel. Dort absolvierte er das musiche Gymnasium, die Kunsthochschule und das Musikkonservatorium Tel Aviv und spielte Kammermusik am Jerusalem Music Centre, als dessen Mitglied er viele Aufnahmen für den israelischen Rundfunk machte. Nach Beendigung dieses Studienabschnitts diente er drei Jahre in der israelischen Armee in einer speziellen Einheit für hochbegabte Musiker. Anschließend erwarb er an der Musikhochschule der Universität Tel Aviv seinen Bachelor und Master mit Dissertation in Klavier und Komposition mit Magna bzw. Summa cum Laude. Im Wintersemester 2005 schloss er sein künstlerisches und solistisches Aufbaustudium bei Prof. Dr. h.c. Kalle Randalu an der Hochschule für Musik Karlsruhe in allen Fächern mit der Note 1* Sehr gut mit Auszeichnung ab. 

Feiner gewann erste Preise bei vielen internationalen Klavierwettbewerben in Europa und den Vereinigten Staaten, u.a. Hauptpreise “Goldene Chanukkia” Berlin, “Schostakowitsch” Rheinsberg, “ISAM” Michelstadt und Dr. Büttner in Karlsruhe, 1. Preis in Andorra für die beste Interpretation spanischer Musik sowie Ehren-Diplom, 1. Preise „Sanremo Classico“ und “Città di Senigallia”, ebenfalls für die beste Aufführung eines zeitgenössischen Werkes, 2. Preise „Rina Sala Gallo“ Monza und „Seiler“ Palermo, 3. Preise „Viotti“ Vercelli, „Monopoli“ Barletta und „Rossomandi“ Bovino, 3. Preis in San Antonio, 1. Preise „Vendome“ Jerusalem, „Katcz“ Tel Aviv und Tel Hai für die beste Aufführung einer Beethoven-Sonate, eines zeitgenössischen Werkes sowie für seine Konzertdarbietungen. Er war auch Finalist des Stipendienwettbewerbs der Yamaha Music Foundation Europe und gewann Semifinal-Preise in Leeds, Tbilisi und Frattamaggiore.
 

Boris Feiner gab Solokonzerte in Israel, den Vereinigten Staaten, Südamerika, der Karibik und in Europa (Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Belgien und Norwegen) und trat mit großem Erfolg bei Musikfestspielen in
verschiedenen europäischen und überseeischen Ländern auf, u.a. in Frankreich (Wissembourg), Italien (LagoMaggioreMusica), Deutschland („Goldene Chanukkia“ Berlin und „internationales Pianistenfestival“ Tübingen), Norwegen („Nordlysfestivalen“ Tromsø) und Chile („Semanas musicales“ Frutillar). Als Solist konzertierte er u.a. mit der Baden-Badener Philharmonie, Filarmonica di Bacau, Filarmonica Marchigiana di Senigallia, Sinfonica di Sanremo e della Liguria, Sinfonica della Magna Grecia, „I Pomeriggi Musicali“ di Milano, „Youth Arts & Sounds“ di La Spezia, „Thelma Yellin“ Symphonic, Raanana Symphonette, Young Israel Philharmonic und Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Werner Stiefel, Ovidiu Balan, Michel Béroff, Karl Martin, Lior Shambadal, Pietro Mianiti, Maurizio Lomartire, Massimo Alessio Taddia, Menahem Nebenhaus, Doron Solomon, Stenley Sperber und Zeev Dorman.

Feiner
nahm teil an der Verbier Festival & Academy in der Schweiz sowie an Meisterkursen bei vielen berühmten Künstlern wie Murray Perahia, Gerhard Oppitz, Cécile Ousset, Tori Stødle, Natalia Vlassenko, Eduardo Hubert, Claude Frank, Vladimir Krainev, Dmitri Bashkirov, John O'Conor, Naum Starkman, Lev Naumov, Jacob Kasman, Jeffrey Swann, Jeremy Menuhin, José Ribera, Lily Dorfman, Staffan Scheja und viele andere. Er gab auch selbst Meisterklassen in London und unterrichtet heute an verschiedenen öffentlichen und privaten Musikschulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Seine Unterrichtstätigkeiten, Kompositionen und Konzerte führten ihn in viele Länder der Welt und brachten ihm überall große internationale Anerkennung und ausgezeichnete Kritiken ein, u.a. „Meister eines farbenreichen, fein differenzierten und nuancierten Spiels; Hervorragender Klavierbegleiter und überzeugender Klaviersolist, stark am musikalischen Geschehen, stilsicherer Interpret von hoher musikalischer Intelligenz; Werke gewannen unter seinen sensiblen Händen Wohlklang, Gestalt und Emphatik in präzisester Ausarbeitung; Feinfühlig mit Ausdruckstiefe, Leichtigkeit und Transparenz; In Feiners ebenso gefühl- wie kraftvolle Spielweise an der Orgel und am Klavier mit unglaublicher Leichtigkeit und Schnelligkeit, entlockte der Virtuose den Instrumenten perfekte Töne einfach göttlich“ (Die Rheinpfalz), „Klare Herausarbeitung verschiedener Klangschichten, bis ins Detail ausgehört und liebevoll gestaltet; Die Musik schien auf die Tasten gehext, fast unspielbar anmutende Glissandi und rasend schnelle Akkordwechsel über die ganze Tastatur wurden souverän gemeistert“ (Holsteinischer Courier), „Beeindruckend vielseitig, geht bis an die Grenzen des Machbaren“ (Süddeutsche Zeitung), „Mit virtuosem Zugriff und atemberaubender Wirkung, halsbrecherischer Spieltechnik und zukunftsweisenden Klangfarben“ (Münchner Merkur), „Jung, bescheiden und virtuos, filigran filtert der Ausnahme-Musiker die Klangfarben heraus und zeigt sein ganzes Spektrum vom fragenden, singenden bis zum aufbegehrenden Spiel; Staccatoartige Akkorde, abenteuerliche Übergriffe - das Bespielen der Klaviatur scheint unter Boris Feiners Händen zum Kinderspiel zu werden“ (Hamburger Abendblatt), „Eine pianistische Spitzen- und perfekte Meisterleistung“ (Weg und Ziel), „Brillant, mit technischer Souveränität und von musikalischer Lebendigkeit durchdrungen“ (Badisches Tagblatt), „Der Pianist schlug Funken mit rasanten Glissandi, brillanter Technik und dynamischen Extremen; Galant und mit feinen dynamischen Nuancen, unaffektiert schlicht mit delikatem Anschlag; Mit Herzblut und virtuoser Kraft; Expressiven und rauschhaften Momenten mit zunehmender Intensität“ (Badische Neueste Nachrichten) etc.